Fallbeispiel 1


Kunde König schließt am 01.03.2018 eine Bestellung in Höhe von 64,20 € (inkl. 4,20 € Versand) ab. Dabei ist er über den Affiliatelink von Affiliatepartner Paul Positiv auf den Shop gekommen. 

Hat der Shopbetreiber eine Cookie-Laufzeit größer 0 angegeben, dann wird ein Kampagnen-Cookie erzeugt. Dieser Cookie bestimmt, solange er existiert, die Kampagnenzuordnung.


Beim Aufruf des Links wird eine shopinterne Kampagnensession eröffnet. Nach dem ersten Login von König wird er in der Plugindatenbank entsprechend der Kampagne hinterlegt, sofern für den Partner Paul Positiv für "Lifetime-Provision" "Ja" gewählt wurde. Dadurch erhält auch Paul Positiv in Zukunft (Lifetime) Provisionen durch Kunde Königs Bestellungen, soweit keine Cookies andere Kampagnen vorschreiben.


Schließt König die Bestellung ab wird diese in der Shopkampagne hinterlegt, d. h. ein entsprechender Datensatz wird in der Kampagnentabelle hinterlegt. Die Bestellung ist ab diesem Zeitpunkt auch im Shopbackend unter Statistiken > Kampagnen und dem jeweiligen Kampagnennamen einsehbar. 

Die Bezahlung der Bestellung geht am 03.03.2018 ein und am Tag darauf wird die Ware verschickt. Diese beiden Daten sind nun auch im Datensatz der Bestellung hinterlegt. Da der Shopbetreiber sicherheitshalber in den Plugin-Einstellungen einen Puffer von 14 Tagen hinterlegt hat, wird die Bestellung erst ab dem 19.03.2018 grün hinterlegt. Das Datum berechnet sich nämlich aus dem spätesten Bezahl- und Versanddatum (04.03.2018) plus dem definierten Puffer. 


Im Backend hat jetzt der Shopbetreiber die Möglichkeit die Provision zu genehmigen oder zu ignorieren. Genehmigte bzw. ignorierte Provisionen werden nicht mehr unter den offenen Provisionen im Backend angezeigt. Der Shopbetreiber prüft am 01.04.2018 die März-Provisionen von Paul Positiv. Dabei genehmigt er auch die Provision aus der Bestellung von Kunde König. Paul Positiv sieht in seiner Provisionsübersicht erst ab dem 01.04.2018 die Provision von König, sofern die Einstellung "Anzeige Provision" auf "Nein" steht.

 

Fallbeispiel 2


Kunde Kaiser schließt am 18.03.2018 eine Bestellung in Höhe von 156,22 € (exklusive 4,20€ Versand) ab. 

Für diese Bestellung hat er einen 30%-Kupon, der dem Affiliatepartners Peter Meyer zugeordnet ist, verwendet. Der Rabatt durch den Kupon beträgt 39,95€ . 


Shopbetreiber Hinkel hat folgende Einstellungen gesetzt:

  • "Berechnung Provision" auf "Provision pro Artikel"
  • "Berechnungsgrundlage Provision" auf "Netto"
  • "Kupons abziehen" auf "Ja"
  • Provisionshöchstsatz Warengruppe a (5€)
  • Provisionshöchstsatz Warengruppe b (10%)


Standardmäßig erhält der Affiliatepartner Peter Meyer 20% pro Artikel. Die erste Position ist ein Artikel aus Warengruppe b. Da hier der Provisionshöchstsatz überschritten wird, erhält der Affiliatepartner Peter Meyer für diesen Artikel nur 10% des Nettowerts (10% von 52,93€ = 5,29€).


Die zweite Position ist ein Artikel aus Warengruppe a. Da hier ebenfalls der Provisionshöchstsatz überschritten wird (20% von 41,58€ = 8,31€), erhält Partner Meyer für diesen Artikel nur 5€


Die dritte Posititon ist auch ein Artikel aus Warengruppe a. Hier greift wieder der Provisionshöchstsatz (20% von 70,32€ = 14,06€), daher erhält Partner Meyer wieder 5€ für diesen Artikel.


Er würde also für diese Bestellung ingesamt 15,29€ Provision erhalten, aber ihm wird erst noch der Kuponwert abgezogen(-39,95€). 


Somit müsste er 24,66€ nachzahlen.